Das Bild zeigt Martin Litschauer

Foto: Christian Dusek

MARTIN LITSCHAUER

Wir haben die Erde von unseren Kindern nur geborgt.
Deshalb arbeite ich intensiv an der Energiewende, um die Umweltzerstörung zu beenden, dabei ist mir die Vorbildwirkung sehr wichtig.

Schon als Kind haben mich Erneuerbare Energie und Energieeffizienz begeistert. Auch in meiner Ausbildung konnte ich schon an neuen Lösungen arbeiten. Im Jahr 2000 wurde ich gegen das Atomkraftwerk Temelin aktiv und war einige Jahre Sprecher der NÖ überparteilichen Plattform Stopp Temelin. Da wir überzeugt waren, dass nur ein Energiewechsel gegen die Atomkraft hilft, habe ich mich an der Gründung des Waldviertler Energiestammtisches beteiligt und mich als Vorstandsmitglied bei Eurosolar Austria eingebracht. Und all diese Erfahrungen haben gezeigt, dass die Energiewende vor allem Änderungen in der Gesellschaft braucht und daran möchte ich mich mit meinem technischen Hintergrundwissen einbringen. Sei es in der Diskussion oder auch bei der Ausgestaltung von Gesetzen.

Den öffentlichen Verkehr sehr ich als notwendigen Teil der Energiewende, um unseren Energieverbrauch auf ein Minimum reduzieren zu können. Dabei beschäftigen mich vor allem Lösung am Land und dazu zählt unter anderem der Ausbau der Franz-Josef-Bahn mit Nebenbahnen und weiteren Öffis bis hin zum Micro-ÖV und Carsharing.

Über:

Martin Litschauer ist 1974 in Waidhofen/Thaya geboren und hat seine Technikausbildung in der HTL Karlstein abgeschlossen und 25 Jahre in der in einem internationalen Betrieb gearbeitet. Mit seiner Frau du seinen drei Kindern wohnt er im nördlichen Waldviertel. 2006 hat er die Grüne Fraktion in der Bezirkshauptstadt Waidhofen/Thaya gegründet und ist seit 2015 Stadtrat. In den Jahren 2013 bis 2018 war er im Landesvorstand der Grünen Niederösterreich und ist im Landesausschuss weiter aktiv.